DAS KLEINE

SCHWARZE

#SCHWARZ IST DAS NEUE WEISS

Sie kennen ihn schon lange. Sie lieben ihn, aber Sie wissen genau, wie es wieder enden wird, die alte Geschichte mit dem Knoblauch.

Lustvoll verzehren wir den feinen Gaumenschmaus und dann kommt er unweigerlich, der Hangover. Bäuche rumoren, Bettdecken schweben in die Höhe. Der Einsame bleibt einsam und der Zweisame wird es. Man sucht am Ende Rettung und sein Glück mit Zahnpasta, Kaugummis oder Petersilie, um in der normalen Welt wieder willkommen zu sein. Geliebter Knoblauch, und dabei ist er doch so gesund...wenn eben nicht diese flüchtigen Schwefelverbindungen wären, die über die Atemluft und Haut ausgeschieden werden und uns am Ende den Spass verderben.

Meine persönliche Knoblauch-Story fing vor einigen Jahren an: Klassiker wie Pesto, Kräuterbutter, Pasta, Marinaden und  Fondue ohne Knoblauch undenkbar, machten mir plötzlich zu schaffen. Sodbrennen, Aufstossen, unruhige und schlaflose Nächte, Schweissaubrüche und  Winde waren die Folge. Ein Problem, das viele kennen, für mich war es eine neue Erfahrung. Unverständlich, denn früher konnte ich mich in Knoblauch reinlegen, ich liebe ihn einfach so sehr. Meinem Mann erging es ähnlich und auch im Freundeskreis hörte ich von immer neuen Problem-Probanten. Da ich ja auf meine geliebte Knolle nicht komplett verzichten wollte, versuchte ich zuerst, Gerichte mit rohem Knoblauch zu meiden, entfernte vor dem Kochen den kleinen inneren Keim in den Zehen und dünstete sie ewig oder nahm sogar vor dem Servieren die Zehen aus dem Essen. Der Erfolg liess leider auf sich warten, meine Knoblauch Symptomatik blieb, minimal abgeschwächt und meine Genuss-Welt schrumpfte merklich dahin. Ich war enttäuscht, aber gab die Hoffnung nicht auf und fand bei erneuten Recherchen im Internet Fotos und Berichte über Schwarzen Knoblauch. Zuerst dachte ich, auf den Bildern seien schwarzgeräucherte Knollen oder die Zehen wären mit Sephia-Tinte gefärbt. Ehrlich gesagt, sahen die geschälten schwarzen Zehen auf den ersten Blick ziemlich gammlig aus, gewöhnungsbedürftig und nicht wirklich lecker. "Was der Bauer nicht kennt, das frisst er nicht", oder so ähnlich heisst es ja, aber ich liess es auf einen Versuch ankommen und kaufte meine erste Knolle im Bio-Laden. Dass dieses kleine schrumpelige Ding mal ein schöner weisser Knoblauch gewesen sein soll, konnte ich kaum glauben und billig war sie auch nicht. Neugierig betastete und beschnüffelte ich DAS KLEINE SCHWARZE. Es roch leicht nach Knoblauch, aber irgendwie anders, eher sanft als beissend. Die Aussenhaut war pergamentartig vertrocknet, die Zehen hatten eine weiche gummiartige Konsistenz, einige musste man schwer aus dem Häutchen rauspellen, einige waren leicht matschig und färbten die Fingerkuppen braun (was sich aber wieder abwaschen liess). Dann kam mein erster Biss ins Schwarze. Überraschenderweise erschmeckte ich eine Mischung von Balsamico, Datteln oder Pflaumenkompott, süsslich karamellig lakritzig mit einer leichten Knoblauchnuance. Man kann die Beschreibung nicht wirklich auf den Punkt bringen, die Asiaten nennen das Umami, den fünften Geschmack und ehrlich gesagt kam mir gleich die Asiatische Küche mit Sojasosse in den Sinn, schwarzer Knoblauch hat neben seiner Süsse nämlich auch einen herzhaften Abgang. Nach meiner ersten schwarzen Zehe fing ich automatisch an, zu experimentieren, zerquetschte die restlichen zu einer Paste, strich sie auf eine Scheibe Baguette, ass sie mit Salz, Tomaten und Käse. Es war einfach verdammt lecker. Dann kam mein Mann ins Spiel und musste als "Schnüffler" herhalten. Schliesslich brauchte ich ja noch die Bestätigung der Behauptung, dass man nach dem Verzehr von schwarzem Knoblauch NICHT riecht,...es stimmt tatsächlich. Was sagt man denn dazu. Es gab auch kein Sodbrennen, ich konnte seelig ohne Bauchweh und Rumpeln schlafen, no Hangover.

Wow, dachte ich, da hab ich ja ein Wunderknöllchen entdeckt.

WEISSER

KNOBLAUCH

#URALTES SUPERFOOD

Seit Jahrtausenden schätzen wir Knoblauch als Nahrungsmittel und Naturmedizin auf der ganzen Welt. Ob in China, Ägypten, Japan, Indien oder bei den Römern und Griechen, die Heilkraft der weissen Knolle wurde zur körperlichen Stärkung, Krankheitsprävention und -Behandlung angewandt, lange vor unserem Dasein. In der westlichen Welt ist in den letzten Jahrhunderten das alte Wissen über viele Heilpflanzen und -kräuter in Vergessenheit geraten. Viel zu lange haben wir ausschliesslich der modernen Medizin vertraut und unsere Eigenverantwortung für unsere körperliche Gesundheit und gesundes Essen abgegeben.  Zum Glück erleben wir momentan Revival und Wiederauferstehung der grünen Medizin. Moderne Kräuterkundler werden zu Internet-Märtyrern und wagen es, für uns aufzustehen und gegen milliardenschwere

Pharmakonzerne zu kämpfen, um die alten Superfoods in Erinnerung zu rufen. Aber auch Biologen und (Natur)Mediziner interessieren sich wieder ernsthaft für die Apotheke der Natur. Die belächelten Pflänzchen werden empirisch unter die Lupe genommen und deren unglaubliche Heilwirkungen von renomierten Universitäten bestätigt. Die positiven wissenschaftlichen Berichte sind zahlreich, ob aus Deutschland, Spanien, Amerika oder Korea. Das ist gut so. Viele von uns haben das Wissen über die Heilkräfte der Natur verloren und verlernt, ihrem Instinkt, Bauchgefühl und Herzen zu vertrauen. Auf so manchen falschen Zauber sind wir reingefallen und nun verlangen wir Fakten und Beweise. Aber was ist wirklich Wahrheit? Was wir wissen oder was wir glauben? Wohl eher das, was wir am eigenen Leib erfahren.

Die Liste der möglichen positiven körperunterstützenden Eigenschaften des Knoblauchs ist lang und beindruckend: antioxidative und zellschützende Wirkung, antimikrobielle Wirkung (antibakteriell, antiviral, antimykotisch, antiparasitär), Blutzuckersenkend und  Bluthochdrucksenkende Wirkung, Gerinnungshemmende Wirkung, Cholesterinsenkende und antiatherogene Wirkung, antientzündliche und Immunstimulierende Wirkung, antikanzerogene Wirkung,  u.s.w. Selbst die WHO empfiehlt die tägliche Einnahme von Knoblauch (je nach Art in unterschiedlicher Dosierung).

SCHWARZER

KNOBLAUCH

#NEUER SUPERSTAR

Schwarzer Knoblauch besitzt 3 wichtige Eigenschaften:

- seine überragende Bekömmlichkeit

- weder Geruch noch übler Nachgeschmack

- sein besonders feines Aromenspektrum

 

Aber damit ist sein Wirkungskreis noch lange nicht erschöpft. In detaillierten Nachforschungen finden sich viele interessante wissenschaftliche Berichte zum Thema Gesundheitsprävention. Zuerst nahm ich an, dass Knoblauch durch "Alterung" ähnlich wie wie bei einer Oxidation, seine Wirkstoffe einbüssen würde. Aber das Gegenteil ist der Fall: die Bioverfügbarkeit der Inhaltsstoffe im Knoblauch vervielfachen sich nach der sogenannten "Fermentation" (es handelt sich eigentlich

um eine (Maillard-Reaktion). Ich muss gestehen, dass ich in den letzten Jahren recht skeptisch geworden bin, weil fast täglich ein neues Nahrungssmittel hochgejubelt und zum angeblichen Superfood erkoren wurde. Wir leben in einer finanzkräftigen Welt von Profit orientierten Unternehmen, die mit modernen Märchen versuchen, uns wie Rotkäppchen in den Wald zu locken. Dabei wissen wir doch, dass ein paar Vitamin Pillen oder ein Superfood-Smoothie kein Allheilmittel sind, wenn der Rest im Leben nicht stimmt. Krankheiten haben ihre persönliche ganzheitliche Geschichte und ein ungesunder Lebensstil lässt sich auch nicht mit 2 Knoblauchzehen pro Tag ausgleichen. Ich lobe deshalb die Heilwirkung des Schwarzen Knoblauch nicht quacksalberisch in den Himmel, sondern verweise auf fundierte Studien, die die Wirkung nachweisen und belegen können. Ich bin weder Arzt noch Apotheker und kann Ihnen nur empfehlen, informieren Sie sich und probieren Sie es aus. Ich lebe sehr gesund und leide an keinen Krankheiten. Trotzdem muss ich sagen, dass ich weniger müde und anfällig für Erkältungskrankheiten bin, seit ich den Schwarzen Knoblauch esse. Ein weiterer Pluspunkt des Schwarzen Knoblauchs ist also klar seine potenzielle Gesundheits-Prävention.

 

Noch eine persönliche Anmerkung: Es gibt Pillen mit Schwarzen Knoblauch-Extrakt zu kaufen. Ich frage mich aber ernsthaft, ob es Sinn macht, dass Nahrungsergänzungsmittel-Produzenten in Argentinien Knoblauch kaufen, der in Japan fermentiert wird, um dann den "Extrakt" in der Schweiz zu Pillen zu verarbeiten. Das ist weder nachhaltig sondern ökologisch mehr als fragwürdig.

Wir müssen Knoblauch nicht vom Ende der Welt importieren, es gibt ausgezeichnete Bio-Produzenten in Spanien und Frankreich, welche den frischen Knoblauch aus der dortigen Region ernten und direkt "fermentieren". Dieser Schwarze Knoblauch wird uns zwar leider noch nicht per Fahrradkourier geliefert, aber wenigstens per Spedition im LKW. Er hat keine Weltreisen per Flugzeug gemacht, braucht keine chemischen Lösungs-Verfahren und Aufbereitungen oder Gelatinekapseln, um in unseren Mund zu gelangen.

 

Wir sind überzeugt von der ausgezeichneten Qualität unserer Produkte und arbeiten an unserem neuen Projekt, um hier in der Schweiz regional den Schweizer Bio-Knoblauch direkt weiterzuverarbeiten, sprich eine eigene Fermentations-Produktion aufzubauen.

Hier einige Links zu wissenschaftlichen Studien:

Schwarzer Knoblauch, Prof. Dr. Sigrun Chrubasik-Hausmann

Physiocochemical Properties of Aged Black Garlic, Ji Hyeon Ryu and Dawon Kang

Black Garlick and its Therapeutic Benefits, Gia-BuuTran, Tan-Viet Pham and Ngoc-Nam Trinh

Changes in aromatic profile, sugar and bioactive compounds, Lucia Martinez-Casas,...

 

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